Live kochen

 

live cooking

live cooking von hafual auf Flickr ©

Endlich, es ist soweit. Ich habe die eine Geschäftsidee. Ich weiß, ich sollte sie nicht der ganzen Welt im Internet präsentieren, aber ich freue mich einfach so, dass ich es loswerden muss.
Ich war heute zum dritten Mal im Pavilion im gleichen Restaurant beim Mittagessen und erst heute kam mir die Idee.

 

Bei diesem Essen stimmt einfach alles. Es nennt sich Teppan-Yaki und wird direkt vor der Nase der Gäste vorbereitet und ist somit absolut frisch. Im Bild “live cooking” kann man die Vorbereitung bewundern. Der Koch verwendet die Kellen rechts im Bild um das Gemüse wie z.B. Sojasprossen und das Fleisch auf der riesigen Platte in der Mitte des Bildes vorzubereiten. Alle Menüs haben das gleiche Gemüse (das grüne, das ich nicht kenne und Sojasprossen) als Beilage. Das stellt sicher, dass man mit einem Koch bis zu zehn Gäste gleichzeitig innerhalb von 15 Minuten bekochen kann. Die Menge des Gemüses wird vorher für alle Personen die zur gleichen Zeit bestellt haben zusammen gelegt, abgewogen und aus der Küche komplett frisch und ungeschnitten gebracht. Der Koch legt es auf die heiße Platte, zerschneidet es, begießt es wie im Bild mit Öl und einer geheimen Zutat, brät es und dünstet es danach noch eine gute Minute unter einer Haube aus Edelstahl. Das Ganze natürlich für alle Bestellungen gleichzeitig. Parallel dazu werden die Sojasprossen, die ähnlich aber ohne das Dünsten bereits zubereitet wurden, auf den Alufolien den Gästen links im Bild serviert. Diese essen während sie den Koch bei der Zubereitung beobachten können und bekommen eine wundervolle Suppe und eine Schüssel voll Reis als Vorspeise, um die Wartezeit von maximal fünf Minuten bis zu den Sojasprossen zu überbrücken. Nach dem Gemüse wird der Hauptgang, das Fleisch (Rind, Steak, Hühnchen) bzw. der Fisch zubereitet. Da es nur sehr wenige verschiedene Hauptgerichte gibt, werden immer eine bis X Portionen abhängig von der Anzahl der Bestellungen gleichzeitig gebraten und danach mit den Kellen gekonnt zwischen den Gästen aufgeteilt. Natürlich wurden auch diese Portionen vorher abgewogen. Und der Clou: alle Fleisch- und Fischsorten werden mit der gleichen Sauce übergossen. Ich verstehe nicht warum das so gut schmeckt (ich habe mehrere verschiedene Gerichte probiert), aber trotzdem nimmt diese magische Sauce dem Fleisch nicht den Geschmack und die Gerichte schmecken völlig unterschiedlich. Teufelszeug!
Das Restaurant heißt übrigens Express. D.h. neben einer Live-Kochshow (Entertainment), absolut frischem Essen, großen Portionen und unglaublich gutem Geschmack ist das Ganze auch noch richtig schnell (pro Essen ca. 30 Minuten).

 

D.h. ich muss jetzt nur noch einen geeigneten Laden in München im Zentrum in der Nähe von einigen Firmen (für das Mittagsgeschäft) finden, ein paar Köche einstellen, das Rezept für die geheime Teufelssauce entschlüsseln, den Laden als “In” vermarkten und schon kann es los gehen. Wer hat Lust mit mir München zu erobern? Und vor allem: wer kennt Köche? Ich bin jedenfalls bereit!

Hier ist dieser Artikel entstanden: Kuala Lumpur, Federal Territory of Kuala Lumpur, Malaysia.

10 Kommentare zu "Live kochen"

  1. Hi, Michi,
    gute Idee dann machst Du in Zukunft endlich mal was sinnvolles (war nur ein Spaß). Wir sind bei der Eröffnung dabei, als Gäste natürlich. Gibts nach Malaysia noch ein Land für Euch?

    Gruß von zuhause

  2. Klingt super! Wie wäre es, wenn du da noch einen UVP zupackst, und als Besonderheit deines Restaurants, die Gäste selbst kochen lässt :). Klingt ja eher simpel in der Zubereitung, könnte also gehen.

  3. Hi Dad,

    wenn Du noch einen dritten Job haben möchtest, dann kannst Du Dich gerne als Koch versuchen. Das wäre bestimmt geil! :)
    Deine Frage nach noch einem Land dürfte sich mit dem Artikel “Endboss“, den ich gerade veröffentlicht habe, erledigt haben, oder? :) Es ist nicht nur ein Land, sondern ein ganzer Kontinent geworden!

    Michi

  4. @DasBosen: ich wusste, dass Du dabei bist! :) Deine Idee ist genial und wird natürlich sofort aufgenommen. D.h. Du unterstützt die Gäste bei ihren Versuchen als Koch? :)

  5. Orkus, der berühmte russische Koch. Mein Gott, unser Restaurant wird multikulturell! :) Jetzt müssen wir nur noch einen geeigneten Namen für das Ding finden!

  6. Klar Michi! Wie man so ein bisschen lecker Sauce auf einer heißen Platte im Essen verteilt, werd ich den Leuten schon beibringen können.

  7. @DasBosen: sehr gut, sehr gut. Ich glaube wir könnten mit dieser Idee reich werden! :)

  8. @Phil: ok, gebongt. Ich habe fest mit Dir gerechnet. Cool, das heißt schon drei Köche. Jetzt fehlt eigentlich nur noch eine Köchin! Ideen?

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