mountain elegancy

mountain elegancy von hafual auf Flickr ©

cutting mountains

cutting mountains von hafual auf Flickr ©

overwhelming shadow

overwhelming shadow von hafual auf Flickr ©

Heute hat sich ein wunderschönes Model zur Verfügung gestellt, mit dem ich das Bild “mountain elegancy” aufnehmen durfte. Die kalifornischen Berge bieten eine traumhafte Kulisse, die ich zusammen mit Anja, die ihren Blick in die Ferne schweifen lässt, in einem verträumten Bild zeigen möchte. Und es ist wirklich faszinierend wie schnell diese von der Sonne erleuchtete Schönheit der Berge einer etwas bedrohlichen, gar unheimlichen Umgebung weicht. Ich habe auf einer Wiese gesessen als mir genau das seit langem zum ersten Mal wieder bewusst wurde: es war ein Gefühl als würde ich vom Schatten verfolgt. Als ich auf der Wiese zum Picknick angekommen bin, lag diese komplett in der Sonne. Doch nach ca. 15 Minuten erreichte der Schatten bereits den Rand meines Platzes. Und danach ging alles ganz schnell: gerade als ich bemerkte, dass überhaupt Schatten näher kommt und mich das erste Mal umgedreht habe, um die Berge zu betrachten und dann das Bild “cutting mountains” aufzunehmen, das darstellt, wie stark sich die Sonne in die sonst so selbstbewusst standhafte Kulisse der Berge einschneidet, war ich schon komplett vom Schatten umhüllt. Es hat keine 2 Minuten gedauert. Ich habe mich gedreht und einen still dasitzenden (möglicherweise meditierenden) Mann entdeckt. Im Bild “overwhelming shadow” stelle ich dar, wie auch ihn das gleiche Schicksal ereilt, welches mich kurz zuvor eingeholt hat: er wird in ein paar Sekunden vom Schatten begraben.

 

Im Alltag bemerkt man diese unglaublich spannenden Phänomene, die man jeden Tag erleben könnte, überhaupt nicht mehr. Ich bin sehr froh, dass ich dieses faszinierende Detail unseres Alltags heute so intensiv erleben durfte und werde es nicht mehr so schnell vergessen. Ich freue mich schon auf die Schatten von morgen.

 

Im Album “California” findet ihr einige neue Bilder.

Hier ist dieser Artikel entstanden: GROVELAND, California, United States.


american style outback

american style outback von hafual auf Flickr ©

drive to reach paradise

refreshing hard work

refreshing hard work von hafual auf Flickr ©

Auf dem Weg zum Yosemite National Park auf dem Highway 42 sind die Landschaften relativ karg. Die Hauptfarben die man um sich herum sieht sind gelb und braun, da die Hügel und Wiesen alle komplett vertrocknet sind. Hier hat es jeden Monat im Jahr im Schnitt ca. 20 Grad mit ein paar wenigen Grad Unterschied. Aber trotzdem gibt es auf diesen “Wiesen” unglaublich viele Kühe. Und diese hier meist pechschwarzen Tiere ergeben mit den Farben der Landschaft, die vor allem mit Sonnenbrille einen satten Kontrast bieten, der mich an Filme mit Endzeitstimmung denken lässt, ein wirklich interessantes Motiv. Ich habe mir während des Autofahrens mein Motiv überlegt und dann auch eine einzelne Kuh entdeckt, die scheinbar alleine ca. 150 Meter entfernt auf der gegenüberliegenden Straßenseite auf einem der vielen Hügel stand. Glücklicherweise war gleich gegenüber eine kleine Einbuchtung, bei der ich auf der vielbefahrenen Straße halten konnte. Gedacht, getan habe ich dann meine Kamera ausgepackt, den Polfilter und die Sonnenblende aufgesetzt. Doch als ich mich in Richtung des Ortes bewegte von dem ich fotografieren wollte, passierte etwas komisches. Der schwarze Kuhfleck in 150 Meter Entfernung hatte keinen Kopf mehr. Ich dachte: schaut mich die Kuh an? Und gerade als ich endlich den richtigen Platz zum Auslösen gefunden habe, läuft sie los. Aus der einen Kuh werden zwei – die Mami hatte ihr junges Kalb dabei. Und die beiden verschwinden schnurstraks hinter den vielen Hügeln. Obwohl ich wirklich weit weg war und fest davon ausgegangen bin, dass mich die Kuh nicht einmal bemerken konnte, und zusätzlich in der Zwischenzeit bestimmt 50 Autos vorbeigefahren sind, hat sie sich wohl von mir gestört gefühlt. Und dahin war mein schönes Motiv…

 

…und trotzdem war der heutige Roadtrip sehr schön. An der Hütte im Bild “american style outback” kurz nach Fresno musste ich einfach anhalten. Einfach ohne Worte genießen und sich vorstellen, irgendjemand würde das in Deutschland machen. :) Das zweite Bild “drive to reach paradise” stellt dar, wie schön (und amerikanisch) es ist, mit dem Auto die Natur und einen Sonnenuntergang zu genießen. Und im dritten Bild “refreshing hard work” habe ich viele Dinge, die ich wirklich sehr mag, vereint: Coke, ein wunderschönes Hotel/Motel, in dem ich heute übernachte, die Farbe grün und eine wirklich sehr freundliche Dame an der Rezeption, die mich bedient hat und mir beim Anschmeißen meines Barbecue-Grills für das heutige Abendessen geholfen hat. Dieses Bild lebt von seiner friedlichen aber trotzdem tiefgehenden Atmosphäre.

Hier ist dieser Artikel entstanden: Oakhurst, California, United States.


Why so sad, little ocean palm?

boot plant

boot plant von hafual auf Flickr ©

painted on spume paper

painted on spume paper von hafual auf Flickr ©

Jeder kennt sie und viele mögen sie: die klassischen Postkartenmotive aus dem Urlaub. Ein wunderschöner Sandstrand, das Meer bei strahlendem Sonnenschein, ein blutroter Sonnenuntergang oder auch ein Mix aus all diesen Motiven die oft mit einem komischen blauen oder roten Rand eingerahmt sind. Auf der Rückseite der Karte findet man sehr oft einen Text wie “Wetter traumhaft, 30 Grad, Meer warm, Essen sehr gut. Viele Grüße.” und denkt sich einfach nur, dass man auch am liebsten dort wäre. Genau dort, in solch einer perfekten Postkartenwelt, habe ich mich heute den kompletten Tag bewegt.
Ich war in Big Sur unterwegs. Der Highway 1 ist wirklich wie aus einem Bilderbuch ausgeschnitten und man findet alle paar Meter einen kleinen Aussichtpunkt mit einem wahnsinnig schönen Blick auf den Pazifik. Ich habe heute riesige Redwoods gesehen, war bei einem Wasserfall und habe die Sonne an einem Traumstrand genossen. Als ich Hunger hatte saß ich zum Abendessen in einem Restaurant mit direktem Blick auf den Ozean aus 50 Metern Höhe und habe mir danach den Sonnenuntergang über einer Bucht angesehen. Dieser Tag war irgendwie klassisch kitschig aber auch richtig schön. Die einzige Frage ist nur, was man an einem solchen Tag fotografiert? An Orten, wo an jeder Ecke bereits ein Foto für eine Postkarte gemacht wurde. D.h. der Ort ist wunderschön, aber das Motiv irgendwie ausgelutscht und ein bisschen langweilig. Der Betrachter findet es zwar auf den ersten Blick schön, hat es aber ein paar Sekunden später bereits wieder vergessen. Ich habe ein paar Aufnahmen gemacht, die im Album “California” zu finden sind und auch die kitschige Stimmung zeigen, aber vor allem habe ich versucht andere, spannende und vielleicht auch ungewöhnliche Motive, die “man” nicht fotografieren würde, an diesen klassischen Touristenorten zu finden.

 

Das erste Bild “Why so sad, little ocean palm?” hat mich sofort an die fleischfressenden Pflanzen in “Super Mario” erinnert. Diese kleine Algenpflanze hat irgendjemand am wunderschönen Pfeiffer Beach in den Sand gesteckt, der mein neuer Lieblingsstrand ist. Das grelle Licht im Hintergrund unterstreicht die Traurigkeit dieser einsamen Pflanze, die kraftlos aufgegeben hat und den Kopf hängen lässt.
boot plant” habe ich am gleichen Strand aufgenommen und es zeigt, dass man auch in pinken Winterstiefeln an den Strand gehen kann, wobei die kleinen Füße noch in diese großen Boots hineinwachsen müssen. Wem gehören wohl diese tollen Schuhe?
Und beim dritten Bild “painted on spume paper” habe ich die Gischt des Ozeans bei den McWay Falls als weißes Blatt Papier verwendet, um bei der Dämmerung die schönen amerikanischen Gräser an der Westküste, deren Name ich bis jetzt immer noch nicht kenne, in das richtige Licht zu rücken.

Hier ist dieser Artikel entstanden: Morro Bay, California, United States.


pumpkin avenue - the american way of life

…als Pumpkin-Verkäufer in den USA! Ich glaube ich habe meine zukünftige Bestimmung gefunden. Ich habe es schon ziemlich genau kalkuliert: ich arbeite jedes Jahr 31 Tage im Oktober. In diesen 31 Tagen laufen die Vorbereitungen für Halloween so wie jetzt aktuell auch. In den verbleibenden 11 Monaten des Jahres muss ich meine Kürbisse eigentlich nur pflanzen. Der Rest passiert relativ automatisch, da meine Kürbisse natürlich Bio sind – das kommt bei den Amerikanern besser an, denn sie stehen total auf das Wort “organic”. In den 31 Tagen im Oktober verkaufe ich täglich 200 Riesen-Kürbisse für $7,49 pro Stück und bei mehr als einem Kürbis pro Person kostet jeder weitere nur $4,99. Zusätzlich verkaufe ich am Tag 300 Mini-Kürbisse für $1,99 pro Stück. D.h. im kommenden Jahr im Oktober verdiene ich (($7,49 * 150) + ($4,99 * 50) + ($1,99 * 300)) * 31 = $61070,00. Damit sollte ich locker für ein weiteres ganzes Jahr auskommen. Und falls es nicht reicht biete ich noch meine hausgemachte Kürbissuppe an. :)
Und das alles ist noch gut gerechnet, da Amerikaner zu Halloween meistens mehr als 5 Kürbisse vor ihrer Haustür liegen haben. D.h. wenn ich Glück habe werde ich mit meinem amerikanischen Traum sogar noch reich und gründe irgendwann eine Bio pumpkin-Kette.
Passend zu diesem Traum habe ich das Bild “pumpkin avenue – the american way of life” fotografiert. Es zeigt die pumpkin-Straße, die zu meinem zukünftigen Laden führt und stellt ganz amerikanisch meine Vorstellung des “american way of life” dar, der mich hoffentlich zum persönlichen “american dream” führen wird.

 

Ein neues Album zum Thema “pumpkins preparing for Halloween” findet ihr hier. Ich habe heute längere Zeit bei einem pumpkin-Geschäft in der Nähe von Carmel verbracht um diese Fotoserie zu entwickeln. Sie zeigt, wie ernst es die Amerikaner mit ihrem Halloween nehmen und wie charmant dieser orange Feiertag sein kann.
Außerdem habe ich zum Album “California” weitere Bilder hinzugefügt.

Hier ist dieser Artikel entstanden: Carmel, California, United States.


kiss the ocean

kiss the ocean von hafual auf Flickr ©

bathe with the last sunbeam

Die Ostküste ist geil. Und ich liebe New York: es ist die schönste und spannendste Stadt in der ich bisher war. Aber eines hat die Ostküste nicht, was die Westküste vom Provinz- bis hin zum Szenerestaurant fast überall bietet: den kostenlosen refill. Oder wie ich es auch nenne: meine Coke-Flatrate. Man sitzt in einem Restaurant – in Deutschland kennt man das nur von sehr wenigen McDonalds-Filialen, in welchen man seinen Becher selbst nachfüllen kann – und nach dem ersten Glas wird einfach so oft man möchte nachgefüllt. D.h. man bezahlt eine Coke und bekommt so viele man möchte. Kostenlos. Das gibt es soweit ich das bis jetzt überblicken kann übrigens nur mit Coke, d.h. Cola wird in den USA behandelt wie Wasser. :) Natürlich ist auch das Wasser in jedem Laden in den USA kostenfrei und wird immer gleich bei Ankunft serviert. Allerdings kann ich den leichten Chlorgeschmack überhaupt nicht ab und deshalb bietet mir die Coke-Flatrate mit frischem Eis den absoluten Getränke-Himmel.

 

Zum ersten Mal durfte ich heute meine Coke-Flatrate im Restaurant “Moss Beach Distillery” am Highway 1 genießen. Im Bild “kiss the ocean” habe ich während ich den Ausblick genoßen habe, die Spiegelung einer Dame im Fenster entdeckt. Die Dame saß um die Ecke und hatte einen komplett anderen Blickwinkel auf den Ozean. Aber durch die Spiegelung ist sie genau so in das Bild gerückt, dass sie mein eigenes frontales Spiegelbild im Fenster ersetzt hat. Ich habe gewartet bis sie den Kopf in Richtung “Meerblick” gedreht hat und so ist dieses Bild entstanden.
Angekommen in Santa Cruz durfte ich endlich mein gestern neu erworbenes Objektiv ausprobieren. Es war eine Tortur in den USA ein anständiges Fotografie-Geschäft zu finden, doch gestern in San Francisco war es nach einer 2-wöchigen Suche endlich so weit. Und so habe ich mich heute umso mehr gefreut, als ich kurz vor Ende des Sonnenuntergangs am Strand von Santa Cruz war und der Ozean und ein spielendes Kind ein wunderschönes Motiv für den Abschluß dieses Tages geliefert haben. Im Bild “bathe with the last sunbeam” genießt das Kind die letzten Sonnenstrahlen des Tages. Und morgen geht es an diesem Strand bei 25 Grad weiter mit unzähligen Surfern.

 

Mein Album “San Francisco” ist fertig und ihr findet es hier. Und zum gestarteten Trip an der Westküste findet ihr ein neues Album mit dem Titel “Californiahier.

Hier ist dieser Artikel entstanden: Santa Cruz, California, United States.


lost in waiting

lost in waiting von hafual auf Flickr ©

Castro is over there!

Castro is over there! von hafual auf Flickr ©

So eine Vorbereitung für eine Weltreise ist manchmal hart. Ein großer Punkt der dazu gehört ist Geld sparen, und das bedeutet natürlich auch, dass man nicht mehr so oft/gar nicht in ein Restaurant essen geht. Und so bin ich in den letzten drei Monaten sehr selten meiner Leidenschaft nachgegangen, bei feinem Essen guten Rotwein zu trinken. Doch heute war es endlich wieder so weit und ich habe in einem schönen Restaurant mit dem Namen GRUB im Viertel Mission in San Francisco ein großartiges Glas “Kick Ass Cabernet Sauvignon” zu meinem Steak getrunken. Und der Wein heißt nicht nur auf der Speisekarte so, wie ich zuerst dachte: siehe hier.

 

Vor diesem tollen Abendessen habe ich mir das Viertel Castro oder vielmehr die Castro Street angesehen. Im Bild “Castro is over there!” wollte ich die Hauptattraktion der Straße, das “The Castro Theatre” am Eingang zur Castro Street und dem eigentlichen Viertel, welches sehr stark spanisch und mexikanisch geprägt ist, zusammen mit einem Mexikaner mit Hut, der an der Ampel wartet, darstellen. Ich habe dazu mehr als 10 Minuten an der Ampel auf den richtigen Moment gewartet und mich anders entschieden, als die beiden Herren, die jetzt abgebildet sind, ein noch viel besseres Motiv abgegeben haben. Denn Castro und Mission sind auch Künstlerviertel und bieten Platz für die Schwulenszene San Franciscos. Und um Castro mit seinen vielen Facetten in einem einzigen Bild darzustellen, haben mir die zwei ein perfektes Motiv geliefert (vor allem, als einer auch noch mit dem Finger in Richtung Castro gezeigt hat :)). Der Weg durch Castro in Richtung Mission, der mich auch durch den Mission Park geführt hat, wo mir direkt Drogen angeboten wurden, war wirklich spannend und seltsam zugleich. Es ist mir jetzt jedenfalls klar, dass Amerikaner ein anderes Verständnis von Künstervierteln haben. Und da ich die Suche nach “Wo ist denn jetzt das Künstlerviertel?” leider nicht erfolgreich beenden konnte, widme ich dieser erfolglosen Suche das Bild “lost in waiting“, welches ich im Viertel Mission aufgenommen habe.

Hier ist dieser Artikel entstanden: San Francisco, California, United States.


big boys having fun

big boys having fun von hafual auf Flickr ©

Golden Gate soccer

Golden Gate soccer von hafual auf Flickr ©

reached the final hole

reached the final hole von hafual auf Flickr ©

surfing the skyline

surfing the skyline von hafual auf Flickr ©

Irgendetwas war seltsam an diesem Tag: Ich war heute den ganzen Tag mit dem Fahrrad unterwegs und sei es der Start durch den Golden Gate Park, vorbei an unzähligen kleinen Seen und Männern beim spielen mit ihren ferngesteuerten Booten im Bild “big boys having fun“, der Weg in Richtung Golden Gate Bridge mit einer traumhaften Aussicht auf die Brücke im Nebel, als mir plötzlich ein Mann mit einem Fußball vor sich im Bild “Golden Gate soccer” entgegen läuft, vorbei an einem Golfplatz, auf dem der Herr im Bild “reached the final hole” zu seinem finalen Abschlag ansetzt oder in Sausalito nachdem ich die Golden Gate Bridge überquert habe, wo ein Mann seinen Feierabend im Bild “surfing the skyline” rudernd vor der Skyline San Franciscos verbringt. Ich habe ständig und an jeder Ecke spielende erwachsene Männer gesehen und nach dem zweiten Bild beschlossen, dass ich ein neues Album “big boys playing” erstelle.

 

Und da ich mich auf meinem vom Vermieter geliehenen Fahrrad (von dem irgendwann das Pedal abgebrochen ist :)) selbst wie ein großes Kind gefühlt habe (auch wenn ich weiß, dass viele von euch jetzt sicher laut denken, dass ich nicht wirklich groß bin :)), da es so viel Spaß gemacht hat, durch San Francisco mit dem Fahrrad vom tiefsten Nebel in strahlenden Sonnenschein bei der Überquerung der Golden Gate Bridge zu fahren, hat das perfekt zum heutigen Tag gepasst.

 

Außerdem gibt es hier noch ein paar neue Bilder im Album San Francisco.

Hier ist dieser Artikel entstanden: San Francisco, California, United States.


leaving the stage

leaving the stage von hafual auf Flickr ©

coming on stage

coming on stage von hafual auf Flickr ©

entering a new world

entering a new world von hafual auf Flickr ©

Ich gehe durch einen Tunnel. Wohin wird er mich führen? Er erscheint endlos und wunderschön. Ich sehe viele Menschen: Männer, Frauen, Paare, Kinder, düstere Gestalten. Ich sehe eine Bühne. Eine Dame verlässt sie. Schnellen Schrittes. Was ist passiert? 
Die Bühne verdunkelt sich. Das Rätsel klärt sich auf. Ein Mann betritt die Bühne. Doch was passiert jetzt? Er verschwindet. Schnell. Ohne Vorwarnung. Plötzlich endet der Tunnel. Ich sehe ein grelles Licht. Menschen laufen darauf zu. Und dahinter? Ich erblicke ich den Anfang einer neuen Welt. Chinatown. 

 

Wo war ich davor? Bevor ich den Tunnel betreten habe? Ich kann mich nicht mehr erinnern. Ich weiß es einfach nicht mehr. Ich habe es vergessen. Ich genieße meine neue Welt.

 

 

Aktualisiertes Album San Francisco: hier.

Hier ist dieser Artikel entstanden: San Francisco, California, United States.


extending coffee look-out

toy bridge

toy bridge von hafual auf Flickr ©

shoes relaxing

shoes relaxing von hafual auf Flickr ©

street artist's leisure-time

Ganz genau, ich spreche von San Francisco. Es ist faszinierend: in dieser Stadt gibt es oft gleichzeitig zwei völlig unterschiedliche Wetterfronten. Wenn man wie da wo ich für die paar Tage wohne auf dem Hügel ist, ist es relativ kalt und neblig. In der Innenstadt allerdings ist gleichzeitig strahlender Sonnenschein und es ist 10 Grad wärmer. Das habe ich heute direkt nach der Ankunft mit erlebt.

 

Aber viel krasser ist noch, dass man die Bewegung dieses Nebels richtig beobachten kann. Irgendwann gegen Abend hat sich heute auch Nebel über den Hochhäusern in der Innenstadt gebildet und es ergeben sich Szenen wie im Film “Independance Day”, als die Raumschiffe der Aliens über den Metropolen der Welt eintreffen. Der Nebel frisst die Hochhäuser wirklich zusehens auf und es sieht total unheimlich aus. Ich hatte kurzzeitig wirklich das Gefühl, dass ich weglaufen sollte. Im Bild “extending coffee look-out“, das den schönsten Ausblick eines Starbucks bietet, den ich bisher gesehen habe (und es gibt wirklich unendliche viele bei weitem nicht so schöne Starbucks vor allem in den USA), lassen sich die Nebelschwaden, die die Spitzen der Hochhäuser bereits aufgefressen haben, erahnen.

  

Auch über den Brücken hing heute ein dicker Nebel. Dazu habe ich das Bild “toy bridge” fotografiert, das San Franciscos Bay Bridge als Spielzeugbrücke mit kleinen Spielzeugautos und -lastwagen darstellt…und währenddessen ruhen sich die Einwohner gepflegt in ihrem Wohnzimmer im Park aus (“shoes relaxing“) oder genießen den wohlverdienten Feierabend (“street artist’s leisure-time“, aufgenommen vor dem Eingang zu einem berühmten Cable Car, mit dem ich heute bei Nacht über die Berge San Franciscos gefahren bin – das ist wirklich so geil!).

 

Ihr findet zu San Francisco ein neues Album hier. Und jetzt werde ich meinen Jetlag verarbeiten und mich in dieser wunderschönen Wohnung an der Ecke Oak/Clayton direkt neben dem Golden Gate Park schlafen legen. :)

Hier ist dieser Artikel entstanden: San Francisco, California, United States.


love at Boston harbor

love at Boston harbor von hafual auf Flickr ©

thank you ladies

thank you ladies von hafual auf Flickr ©

wanna get there

wanna get there von hafual auf Flickr ©

Genau dieses Gericht habe ich gerade als Abendessen gegessen: zwei süße Bagel mit Rosinen, Schinken, Ei und Ketchup. Hier am Flughafen Boston, an dem ich gerade herum sitze, haben leider um 20:00 Uhr alle Läden geschlossen und es blieb nur Dunkin’ Donuts übrig. Und die gute Dame hinter dem Tresen hatte nur noch süße Bagels mit Rosinen und hat Ei und Schinken ohne Vorwarnung in diesen Bagel gesteckt. :) Schmeckt ein bisschen komisch, aber mit ein wenig Ketchup verfeinert wird das noch ein neues Kultgericht. Ich versuche mir gerade einen Namen für diese neue Geschäftsidee auszudenken, aber bisher kam mir noch nichts besseres als “Rosie’s hammer-eggy bagel”. Habt ihr bessere Vorschläge? Immer her damit!

 

Nachdem ich heute Boston angesehen habe bin ich ein bisschen gespalten bin was diese Stadt betrifft. Ich bin noch nicht ganz sicher, ob ich sie wirklich mag. Allerdings habe ich trotzdem zwei wunderschöne Stellen in der Stadt entdeckt: das Bild “love at Boston harbour” ist wie der Name schon sagt am Hafen entstanden, der wirklich sehr schön und ruhig ist. Das zweite Bild “thank you ladies” habe ich in der Hanover Street beim Eingang zum Little Italy Bostons aufgenommen. Ich habe diese Gasse entdeckt und wollte ein Foto mit Spaziergängern, die an der Gasse vorbeigehen, festhalten. Also habe ich alle Einstellungen gemacht, das Bild platziert und dann kamen die ersten Spaziergänger: die beiden Damen, die in diesem Bild zu sehen sind. Und da das Bild beim ersten Versuch perfekt wurde, wusste ich sofort, dass es zum Dank “thank you ladies” nennen werde. Das dritte Bild “wanna get there” ist nach dem Spaziergang durch Little Italy, das mir auch sehr gut gefallen hat, entstanden. Es zeigt einen Jungen, der über einen Rasen die Skyline Bostons erobern will. Leider hat er es nicht geschafft: nachdem er auf den Baum rechts geklettert ist, wurde er von seiner Mom zurück gerufen. :)

 

Mein Album “New England” ist damit mit ein paar neuen Bildern komplett.

Hier ist dieser Artikel entstanden: Boston, Massachusetts, United States.